Wissenswertes

Informationen für die Zeit nach der Beerdigung.

E

s darf nicht darauf vergessen werden, bestimmte Institutionen über den Todesfall in Kenntnis zu setzen. Dies erfolgt in der Regel durch Übermittlung einer Sterbeurkunde.

Die notwenigen Wege nach einem Sterbefall können ganz unterschiedlich sein. Die folgende Auflistung erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern will als hilfreiche Stütze angesehen werden.

Soweit zutreffend sind zu informieren:

  • Arbeitgeber
  • Pensionsstelle
  • Versicherung
  • Hausverwalter / Vermieter
  • Telefongesellschaft / Mobilfunkbetreiber
  • Rundfunk- bzw. Fernsehgesellschaften
  • Gas- und Stromversorger
  • Kirchenbeitragsstelle
  • Post
  • usw.

Weiters eventuell zu erledigen:

  • Dankkarten oder Gedenkbilder versenden
  • Abmeldung des Wohnsitzes erfolgt automatisch nach Beurkundung des Sterbefalles beim zuständigen Standesamt, welches das Meldeamt vom Todesfall in Kenntnis setzt
  • Kündigung von Mitgliedschaften in Vereinen etc.
  • Kündigung von Zeitschriftenabonnements
  • Klärung, ob in den Wohnungs-Mietvertrag eingestiegen oder ob dieser gekündigt werden soll
  • Ab- bzw. Ummelden eines Fahrzeuges bei der Zulassungsbehörde durch den Erben nach Abschluss des Verlassenschaftsverfahrens
  • Waffenschein abmelden
  • usw.

Notar

Der Notar lädt die Angehörigen in seiner Funktion als Gerichtskommisär zur Todesfallaufnahme in seine Kanzleiräumlichkeiten.

Zu diesem Termin sind die persönlichen Dokumente des Erblassers mitzunehmen, sowie Fragen zum Vermögen des Erblassers wahrheitsgemäß zu beantworten.

Weiteres werden dem Notar allfällige Testamente zwecks Kundmachung sowie die Begräbniskostenrechnung überreicht.